Investition in eine grüne Zukunft

Wasserstoff-Aktien handeln: So investieren Sie in den Megatrend Brennstoffzelle

Wasserstoff-Aktien gehören zu den spannendsten Investments an der Börse. Mit dem Corona-Konjunkturpaket fördert die Bundesregierung Forschung und Entwicklung der Brennstoffzellentechnik, sie gilt als Garant für eine klimaneutrale Mobilität und für eine grüne Zukunft. Hier erfahren Sie, welche Unternehmen Sie im Blick haben sollten, wie Sie Wasserstoff-Aktien handeln können und worauf Sie bei einem Investment in den Megatrend Brennstoffzelle achten müssen.

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Wasserstoff-Aktien - das Wichtigste in Kürze

Die Brennstoffzellentechnik gilt als Megatrend - und bietet für Anleger ein chancenreiches Investment.
Wer an der Entwicklung teilhaben möchte, kann Wasserstoff-Aktien handeln oder in Wasserstoff-ETFs investieren. Letztere bilden mehrere spannende Unternehmen in diesem Bereich ab.
Wichtig: Obwohl Österreich im internationalen Vergleich hinterherhinkt, will es bis 2040 klimaneutral sein - mithilfe von Wasserstoff. Bereits im Juni 2019 kündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz an, dass Österreich zur Wasserstoffnation Nummer 1 werden solle.

Wasserstoff- und Brennstoffzellen - Empfehlungen & Tipps

Zu den Gewinnern der Branche könnten Unternehmen zählen, die Wasserstoff ohne die Erzeugung von klimaschädlichem CO2 herstellen können.
Unsere Empfehlung: Bisher gibt es keine reinen Wasserstoff-ETFs. Anleger können aber in Fonds mit Wasserstoff-Aktienanteilen investieren. Zusätzlich bietet Société Générale mit dem Solactive World Hydrogen Index einen Index auf Unternehmen an, die im Bereich Wasserstoff tätig sind. Wer in Einzelaktien investiert, sollte bereits einige Erfahrung im Aktienhandel gesammelt haben.

Wasserstoff: Energiequelle der Zukunft?

Wasserstoff ist das chemische Element mit der geringsten Dichte. Im flüssigen Zustand wiegt er nur 70,8 Gramm pro Liter. Bereits im Jahr 1990 blühte der Wasserstoff-Antrieb zum ersten Mal auf, doch erst jetzt wird das Thema zum Megatrend – und Wasserstoff-Aktien für Investoren besonders chancenreich.

Eine Studie aus dem September 2019 der Marktforschungsfirma Grand View Research besagt, dass der Markt für Brennstoffzellen weltweit bis zum Jahr 2021 auf über 24 Milliarden US-Dollar wachsen wird. Bislang hat das Thema in Europa noch eine geringe Bedeutung, doch das Potenzial für Hersteller und Investoren ist enorm.

Was ist eine Brennstoffzelle?

Wer Brennstoffzelle sagt, meint in der Regel eine Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle. Beide Elemente verbinden sich zu Wasser und dabei entsteht Strom. Es scheint unsinnig, erst mithilfe von Strom, Wasser in seine Elemente zu zerlegen und sie daraufhin wieder zusammenzuführen. Doch so lässt sich die Energie speichern.

Wo wird Wasserstoff eingesetzt?

Prinzipiell betrachtet ist Wasserstoff seit Jahrtausenden unsere wichtigste Energiequelle. Die Isotope des Elements halten die Sonne am Brennen und ohne diese könnte unser Planet nicht existieren. Als Energieträger wird Wasserstoff aber bisher von der Konkurrenz abgehängt. Die fossilen Brennstoffe haben hier die Nase vorn. Traurigerweise rühmt sich Wasserstoff mit seiner Eigenschaft als Potenzial für Kernfusionsbomben.

Europa plant eine grüne Zukunft

Die Europäische Kommission und die Bundesregierung haben das Ziel gesetzt, dass Europa bis zum Jahr 2050 aus Kohle, Öl und Gas ausgestiegen sein soll. Dies gelingt aber nicht ohne einen Wasserstoffausbau. Während die deutsche Bundesregierung dafür ihre „Nationale Wasserstoffstrategie“ bereits verabschiedet hat, wird eine entsprechende Strategie in Österreich nicht vor 2021 verabschiedet werden, so ein Sprecher des Klimaschutzministeriums. Die Strategie sieht vor, dass in Deutschland bis 2030 Erzeugungsanlagen mit bis zu fünf Gigawatt Gesamtleistung entstehen sollen. Das entspricht etwa der Leistung aller laufenden Off-Shore-Windanlagen an der deutschen Küste. Doch der Einsatz von Wasserstoff soll auch in Österreich beispielsweise im Verkehr gefördert werden. Fokussiert wird sich dabei auf grünen Wasserstaff – dieser wird aus den regenerativen Energieträgern Wasser, Wind und Sonne hergestellt.

Wie wird Wasserstoff hergestellt?

Die Herstellung von Wasserstoff ist simpel und wird auch in den Schulen unterrichtet. Elektrischer Strom fließt dabei über Elektroden in einen Tank voll Wasser (H2O) und zerlegt dieses in seine Einzelelemente: Wasserstoff und Sauerstoff. Danach lässt sich Wasserstoff in Brennstoffzellen wieder zu Strom umwandeln, zu Methan zum Heizen veredeln oder zu Treibstoff für Flugzeuge und Schiffe. Die Einsatzmöglichkeiten sind also sehr variabel. Hersteller gewinnen heute jährlich mehr als 600 Milliarden Kubikmeter Wasserstoff.

Welche Probleme gibt es mit Wasserstoff?

Problematisch ist die schwierige Gewinnung und Lagerung von hochreaktivem Wasserstoff. Hinzu kommt eine praktisch nicht vorhandene Infrastruktur.

Vergleich: Verbrenner vs. Brennstoffzelle

Der Verbrenner

Vielstofftauglich (Gemische mit Erd- und Biogas können ebenfalls eingesetzt werden)
Robuste und relativ günstige Technologie
Aber: Geringer Wirkungsgrad und eingeschränkte Reichweite

Die Brennstoffzelle

Hoher Wirkungsgrad
Lokal emissionsfrei
Aber: Hohe Kosten und fehlende Infrastruktur

Wasserstoff- und Brennstoffzellen: Wer könnte zu den Gewinnern gehören?

Zu den Gewinnern der Branche werden vermutlich die Unternehmen gehören, die Wasserstoff ohne die Erzeugung von klimaschädlichem CO2 herstellen können. Als Treibstoff dienender Wasserstoff ist keine Primärenergie, sondern muss analog zur Stromerzeugung gewonnen werden. Die Abgase einer Brennstoffzelle bestehen zwar aus reinem Wasserdampf, das bring aber nichts, wenn zur Herstellung Kohle oder Öl als Energiequelle genutzt werden.

Etablierte Konzerne strahlen weniger Börsenglanz aus, als reine Wasserstoff-Aktien. Doch der wachsende Bedarf fördert die Vielfalt der Branchen, die sich beteiligen möchte. Das liegt unter anderem an den vielfältigen Einsatzgebieten von Wasserstoff. Durch die Kohlehydrierung können Unternehmen künstlich Diesel, Benzin oder Heizöl herstellen. Gleichzeitig kann Wasserstoff auch als Kühlmittel oder zur Herstellung von Margarine verwendet werden.

Die Euphorie über das chemische Element wurde aber vor allem durch seine Verwendung als Stromlieferant und seiner Garantie für eine klimaneutrale Mobilität ausgelöst. Zu den Abnehmern der Zukunft zählt vor allem die Industrie mit großem Energiehunger und alles, was von einem Motor angetrieben wird. Wasserstoff-Antrieb ist vor allem bei Transportfahrzeugen mit großem Gewicht denkbar, wie zum Beispielen Zügen oder Schwertransporten.

Welcher Wasserstoff-Ansatz dominiert?

Beim Thema Mobilität gibt es grundsätzlich zwei Wasserstofftechnologien: Die eine ist die Verbrennung von Wasserstoff, die andere die Brennstoffzelle. In beiden Verfahren entsteht eine chemische Reaktion, die die bei der Herstellung verwendete Energie teilweise wieder freisetzt.

Welche Probleme gibt es bei Wasserstoff?

Das Problem beider Techniken liegt in der speziellen Eigenschaft von Wasserstoff. Wegen seiner geringen Dichte verfügt er auch über ein geringes Energievolumen. Wasserstoff muss deswegen als Treibstoff stark komprimiert oder verflüssigt werden. Er kondensiert dabei zu einer farblosen Flüssigkeit. Ein weiteres Problem zeigt sich in der schwierigen Gewinnung und Lagerung von hochreaktivem Wasserstoff, sowie der fehlenden Infrastruktur.

Welche Wasserstoff-Aktien gibt es?

Immer mehr Unternehmen beschäftigen sich mit dem Thema Wasserstoff. Es gibt auch viele unternehmerische Verzweigungen. Wir haben die führenden Unternehmen für Sie unter die Lupe genommen.

Ballard Power Systems: Der Weltmarktführer bei Brennstoffzellen

Das kanadische Unternehmen Ballard Power Systems (WKN: A0RENB / ISIN: CA0585861085) ist Pionier und Weltmarktführer bei der Produktion von Brennstoffzellen für Busse, Transporter, Züge und Schiffe. Zu einer der interessantesten Wasserstoff-Aktien wird Ballard Power Systems durch den Einstieg der chinesischen Unternehmen Weichai Power und Broad Ocean Motor. Beide Unternehmen halten fast 30 Prozent der Unternehmensanteile – und bringen Ballard Power Systems so einen besseren Zugang zum chinesischen Markt. Außerdem betreibt das Unternehmen mit Weichai Power ein großes Joint Venture in Asien. Der Nachteil ist allerdings die große Abhängigkeit des Unternehmens vom chinesischen Markt.

Weichai Power aus China

Weichai Power (WKN: A0M4ZC / ISIN: CNE1000004L9) ist ein chinesisches Unternehmen mit langer Tradition. Es war eines der ersten Dieselmotorenfabriken in China. Es handelt sich hierbei also nicht um eine reine Wasserstoffaktie. Weichai Power hat in den letzten Jahren aber massiv in Wasserstoff investiert – unter anderem durch Gemeinschaftsprojekte mit europäischen und amerikanischen Unternehmen. Außerdem ist es Großaktionär bei Ballard Power Systems und beim britischen Wasserstoffspezialisten Ceres Power.

Die Aktie von Weichai Power kann an der Börse Hongkong und an allen wichtigen deutschen Börsen erworben werden, zum Beispiel Tradegate Exchange Berlin.

Tipp: Da Weichai Power Anteile von Ballard Power Systems hält, sollten Anleger nur eine von beiden Aktien kaufen. Eine Krise des kanadischen Unternehmens hätte auch Auswirkungen auf die Gewinne der Chinesen.

NEL ASA: Wasserstoffunternehmen aus Norwegen

Das norwegische Unternehmen NEL ASA (WKN: A0B733 / ISIN: NO0010081235) ist fokussiert auf die Herstellung, Speicherung und den Vertrieb von Wasserstoff auf erneuerbaren Energien. Es ist schon seit einem Jahrhundert in der Branche tätig. Es stellt außerdem auch Wasserstofftankstellen und Elektrolyseure her, Geräte, die auf Aufspaltung von Wasserstoff und Sauerstoff genutzt werden. Der Vorteil an Elektrolyseuren ist, dass man diese auch benötigt, wenn der Wasserstoff für andere Zwecke als für Brennstoffzellen benötigt wird.

Die Aktie von NEL ASA kann bei Lang & Schwarz Exchange, Trade Republic, Smartbroker und dem Berliner Trade Exchange erworben werden.

Linde plc aus Irland

Linde plc (WKN: A2DSYC / ISIN: IE00BZ12WP82) ist ein irisches Unternehmen. 2016 hat es als Linde AG mit dem US-amerikanischen Praxai fusioniert und wurde zu Linde plc in Dublin. Das Kerngeschäft der Firma sind Gase sowie Maschinen und die Infrastruktur zu deren Gewinnung. Das Unternehmen hat stark in Wasserstoff investiert und betreibt mit „BeeZero“ den weltweit ersten Carsharing-Anbieter mit Wasserstoff-Autos. Seit 2015 ist Linde plc Mitglied im Stoxx 50, dem europäischen Index der 50 wichtigsten Aktiengesellschaften.

Anleger können Linde plc an allen Regionalbörsen handeln sowie Tradegate Exchange und Xetra.

Powercell Sweden: aus Volvo hervorgegangen

Powercell Sweden (WKN: A14TK6 / ISIN: SE0006425815) ist ein schwedisches Unternehmen, das aus dem Volvo-Konzern hervorgegangen ist. Es ging 2017 an die Börse. Powercell Sweden stellt Brennstoffzellen-Stacks her und liefert Brennstoffzellsysteme an Firmen in der Energie-, Telekommunikations- und Automobilbranche.

Die Aktie können Anleger bei Lang & Schwarz Exchange und bei Trade Republic handeln.

Die Wasserstoff-Aktien der größten Player (Stand 04/2021)

Name WKN / ISIN Preis in Euro Jahresrendite in Prozent
Ballard Power Systems A0RENB / CA0585861085 19,40 178,94
Weichai Power A0M4ZC / CNE1000004L9 2,06 7,43
NEL ASA A0B733 / NO0010081235 2,49 222,45
Linde plc A2DSYC / IE00BZ12WP82 237,25 16,64
Powercell Sweden A14TK6 / SE0006425815 22,70 255,87

Tipp: Wenn Sie statt in Einzelaktien lieber in einen Index investieren möchten, bietet Société Générale mit dem Solactive World Hydrogen Index einen Index auf Unternehmen an, die im Bereich Wasserstoff tätig sind. Auch die Unternehmen Ballard, Linde und Powercell Sweden sind darin enthalten.

Investieren in Wasserstoff-ETFs

Im Vergleich zu Öl sind reine Wasserstoff-Aktien an der Börse noch selten. Einen reinen Wasserstoff-Fonds oder Wasserstoff-ETF gibt es derzeit auch noch nicht. Wenn Sie in das Thema einsteigen möchten, können Sie sich zum Beispiel am „E-Mobilität Wasserstoff-Index“ orientieren. Er setzt vor allem auf Aktien aus dem Bereich Mobilität und erneuerbare Energien. Die Unternehmen, die dieser Index beinhaltet, beschäftigen sich bereits mit Wasserstoff-Mobilität und -Energie. Ein reiner Wasserstoff-ETF könnte entstehen, wenn mehr reine Wasserstoff-Firmen an die Börse gehen.

Diese ETFs lohnen sich für Wasserstoff-Interessierte

Wenn Sie trotzdem gerne in einen ETF investieren möchten, der Wasserstoff beinhaltet, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Der DNB Fund – Renewable Energy Retail A (WKN: A0MWAL / ISIN: LU0302296149) investiert zum Beispiel weltweit und beinhaltet Wasserstoff-Aktien.

Eine andere Option ist der LYXOR UCITS ETF New Energy D (WKN: LYX0CB / ISIN: FR0010524777) ist ein allgemeiner Fonds zu erneuerbaren Energien und bildet den Alternative Energy Index nach. Er hat einen hohen Anteil von Brennstoffzellen-Aktien.

Wenn Sie lieber in einen aktiv verwalteten Fonds investieren möchte, könnte der LBBW Global Warming R für Sie interessant sein. Bei diesem wählen Fondsmanager bewusst die Papiere aus – dazu zählen auch Wasserstoff-Aktien, wie zum Beispiel Linde. Sie sind aber nur ein kleiner Baustein in diesem Portfolio.

Mit dem Morgan Stanley Zertifikat exklusiv investieren

Die Alternative zu Fonds sind Zertifikate, am besten ohne Hebel und mit begrenzter Laufzeit. Um exklusiv in Wasserstoff zu investieren, bietet sich Ihnen als Anleger momentan nur eine Möglichkeit: das Morgan Stanley Zertifikat auf E-Mobilität Wasserstoff (WKN: MC2G7Q / ISIN: DE000MC2G7Q8). Das Zertifikat bildet den E-Mobilität Wasserstoff-Index (WKN: SLA8F83) vom deutschen Anbieter Solactive ab und kann bei Comdirect gehandelt werden. Es existiert seit Juli 2019 und hat den Hebelfaktor eins. Zertifikate eignen sich am besten für Börsianer, die schon Erfahrung gesammelt haben und das Risiko einschätzen können.

Investition in die Zukunft mit der Société Générale

Die Société Générale bietet Anlegern ebenfalls eine Möglichkeit, mit einem Unlimited-Index-Zertifikat in Wasserstoff zu investieren. Das Index-Zertifikat auf den Solactive World Hydrogen Index (WKN: SR7XYH / ISIN: DE000SR7XYH0) bildet die Werteentwicklung von 15 ausgewählten Unternehmen rund um das Thema Wasserstoff ab. Darunter fallen unter anderem die Wasserstoffproduktion, der Vertrieb, die Speicherung sowie die Anwendung von Wasserstoff. Die Managementgebühr des Zertifikats beträgt 1,00 Prozent p.a. Handeln können Sie es im Direkthandel, an der Börse Stuttgart sowie an der Börse Frankfurt.

Die ETFs & Zertifikate im Überblick

Name WKN / ISIN Preis in Euro Jahresrendite in Prozent (Stand: 04/2021)
Morgan Stanley Zertifikat auf E-Mobilität Wasserstoff MC2G7Q / DE000MC2G7Q8 52,37
Société Générale Index-Zertifikat auf den Solactive World Hydrogen Index SR7XYH / DE000SR7XYH0 167,90
DNB Fund – Renewable Energy Retail A A0MWAL / LU0302296149 250,26
LYXOR UCITS ETF New Energy D LYX0CB / FR0010524777 41,22
LBBW Global Warming R A0KEYM / DE000A0KEYM4 72,33

Alternativen zu Wasserstoff-Aktien

Wer in zukunftsorientierte Branchen investieren möchte, muss das nicht zwingend in Wasserstoff tun. Es gibt verschiedene Alternativen – eine davon sind Lithium-Aktien. Das Salz ist wichtig für den Bau von Akkumulatoren.

Eine weitere interessante Branche ist die Biotechnologie, da sie interessante, wissenschaftliche Fortschritte macht, die neuen Technologien zum Durchbruch verhelfen könnten. Sie profitiert auch von der wachsenden Bedeutung des Themas Gesundheit.

Wasser-Aktien können ebenfalls interessant für Anleger sein. Die steigende Weltbevölkerung und der wachsende Wohlstand lassen Wasser immer wichtiger werden. Interessant für Anleger sind vor allem die Unternehmen, die technologische Lösungen für Wasseraufbereitung, Abwasserreinigung und das Entsalzen von Meerwasser bilden.

Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Aktien: Fazit

Wasserstoff ist eine riskante, aber chancenreiche Geldanlage. Sollte er beim Umstieg auf Strom aus Sonnen- und Windkraft als Energiespeicher dienen, würden die Aktien deutlich zulegen. Wenn aber eine andere Technologie das Rennen macht, wären hohe Verluste denkbar. Wer aber von der Technologie voll und ganz überzeugt ist, kann Rückschläge einfach aussitzen.

Wasserstoff- und Brennstoffzellen - das sollten Sie tun

1
Überlegen Sie sich, ob Sie direkt Wasserstoff-Aktien handeln möchten oder ob Sie eher in Fonds zu erneuerbaren Energien investieren wollen. Dies hängt von Ihrer persönlichen Risikobereitschaft ab, Einzelaktien eignen sich für chancenorientierte Anleger mit Börsenerfahrung.
2
Sollten Sie sich für Wasserstoff-Aktien entscheiden, können Sie zwischen verschiedenen Firmen wählen, die in der Branche tätig sind. Eine Alterative zu Einzelaktien bietet der Solactive World Hydrogen Index von Société Générale.
3
Wählen Sie Fonds, die Wasserstoff-Aktien beinhalten, können Sie je nach gewünschtem Schwerpunkt investieren.
4
Erfahrene Anleger können das Morgan Stanley Zertifikat mit dem Hebel Eins in Erwägung ziehen.
5
Wenn Sie generell in eine zukunftsorientierte Branche investieren möchten, können Sie zum Beispiel auch einen Blick auf Lithium- oder Wasser-Aktien werfen.

Beitrag zuletzt aktualisiert von:

JASMIN MENCIN – RATGEBER-REDAKTEURIN

Jasmin Mencin - Redakteurin finanzen.net RatgeberJasmin Mencin ist seit Anfang 2021 Teil der Ratgeber-Redaktion. Sie ist zuständig für die Themen Robo-Advisor, Corona-Rubrik und Kryptowährungen. Ihr Studium in den Fächern Germanistik und Pädagogik hat sie mit einem Master abgeschlossen. Während ihres Studiums sammelte sie bereits erste Erfahrungen als Content Writerin im Bereich Sprachen.

Beitrag verfasst von:

JOY JAKOB – RATGEBER-REDAKTEURIN

Joy Jakob - Redakteurin finanzen.net RatgeberJoy Jakob verstärkt seit Anfang 2020 die Ratgeber-Redaktion. Sie ist zuständig für die Themen Versicherung, Vorsorge und Finanzen. Ihr Journalismus-Studium hat sie mit Bachelor abgeschlossen. Während ihres Studiums hospitierte sie unter anderem bei der Badischen Zeitung und in der Presseabteilung des SV Werder Bremen.

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Bildquelle:  petrmalinak / Shutterstock.com

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